HIV-PrEP und Versicherungsschutz: Rückschläge nach zwei Jahren Fortschritt
Die Prä-Expositions-Prophylaxe (HIV-PrEP) hat in den letzten Jahren als eine der wirkungsvollsten Maßnahmen zur Vorbeugung gegen HIV viel Aufmerksamkeit und Anerkennung erfahren. Studien belegen, dass PrEP genauso effektiv vor HIV schützt wie die Verwendung von Kondomen – vorausgesetzt, die Tabletten werden korrekt eingenommen. Für Menschen mit einem erhöhten HIV-Risiko bietet PrEP eine wichtige Möglichkeit zur Selbstfürsorge und erhöht die Lebensqualität, indem sie das Risiko einer Ansteckung drastisch reduziert. Doch wie sieht es in Bezug auf den Versicherungsschutz für PrEP aus, insbesondere im privaten Krankenversicherungsbereich?

Private Krankenversicherung versus HIV-PrEP?
PrEP (auch HIV-PrEP) steht für Prä-Expositions-Prophylaxe. Also: Vorsorge vor einem möglichen HIV-Kontakt. Eine Prophylaxe-Maßnahme, von der man lange nur zu träumen wagte, denn Studien zeigen: Die PrEP schützt ebenso gut vor HIV wie Kondome – wenn sie richtig angewendet wird. Doch wie sieht es hier mit der Kostenübernahme von Seiten der Versicherer aus?

Alles hetero, oder was?
Links oder rechts. ♀ oder ♂. Die Tür mit dem Venus- oder die mit dem Marssymbol. Gestern Abend in der Bar. Um Wasser zu lassen, muss man sich entscheiden. Damen- oder Herrentoilette. Als gäbe es nichts anderes. Männer und Frauen. Hübsch kategorisiert. Willkommen in unserer heteronormativen Welt, die nur zwei Geschlechter kennt: Männlein und Weiblein.

Jetzt erst RECHT! Rechtsschutz für die LGBTQ+-Community
Du möchtest Kinder haben, aber deine Krankenkasse unterstützt dich nicht bei der künstlichen Befruchtung? Oder du wirst auf der Arbeit wegen deiner sexuellen Orientierung gemobbt oder sogar richtig angefeindet? Leider bedeutet es auch heute noch, Diskriminierung und Ungerechtigkeiten ausgesetzt zu sein, wenn man Teil der LGBTQ+-Community ist. Um sich zu wehren und um für Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu kämpfen, kann man rechtliche Schritte einleiten. Juristischer Rat kann allerdings schnell teuer werden. Doch das muss nicht sein! Erfahre anhand fünf konkreter Fälle, wie eine Rechtsschutzversicherung dabei helfen kann, gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeiten vorzugehen.

Wie wir kreieren, was wir wollen: Wenn Nachhaltigkeit mehr ist, als wir denken
Was für eine Welt wäre das, wenn man keine Angst hätte, am Arbeitsplatz zu sagen, wen man liebt? Oder wenn eine Frage wie „Übernimmt die Krankenkasse die Hormonbehandlung?“ nicht mit hochgezogenen Augenbrauen beantwortet werden würde?
Eine Welt voller Verständnis wäre das. Eine, in der eine freie Gesellschaft und somit Vielfalt und LGBTQ+ akzeptiert und gelebt wird. Doch dafür muss etwas passieren, es muss sich etwas verändern. Aber Veränderung tut weh und Veränderung ist schwierig. Oder?
