Schwule Angelegenheiten
HIV-PrEP und private Krankenversicherung: Was du vor einem Wechsel wissen solltest
Wenn du HIV-PrEP nimmst und in die private Krankenversicherung willst, kann das zum Problem werden. Nicht, weil du krank bist. Sondern weil manche Versicherer aktive Prävention immer noch wie ein Risiko behandeln. Genau das ist der Kern des Problems.

PKV-Antrag mit HIV-PrEP: Was du vorher wissen musst
Du nimmst HIV-PrEP und willst in die private Krankenversicherung wechseln. Oder du bist bereits PKV-versichert und fragst dich, ob dein Versicherer die Kosten übernimmt. Beides sind berechtigte Fragen – und beide haben eine Antwort, die von deiner konkreten Situation abhängt.

HIV-PrEP und Versicherungsschutz: Rückschläge nach zwei Jahren Fortschritt
Die Prä-Expositions-Prophylaxe (HIV-PrEP) hat in den letzten Jahren als eine der wirkungsvollsten Maßnahmen zur Vorbeugung gegen HIV viel Aufmerksamkeit und Anerkennung erfahren. Studien belegen, dass PrEP genauso effektiv vor HIV schützt wie die Verwendung von Kondomen – vorausgesetzt, die Tabletten werden korrekt eingenommen. Für Menschen mit einem erhöhten HIV-Risiko bietet PrEP eine wichtige Möglichkeit zur Selbstfürsorge und erhöht die Lebensqualität, indem sie das Risiko einer Ansteckung drastisch reduziert. Doch wie sieht es in Bezug auf den Versicherungsschutz für PrEP aus, insbesondere im privaten Krankenversicherungsbereich?

Private Krankenversicherung versus HIV-PrEP?
PrEP (auch HIV-PrEP) steht für Prä-Expositions-Prophylaxe. Also: Vorsorge vor einem möglichen HIV-Kontakt. Eine Prophylaxe-Maßnahme, von der man lange nur zu träumen wagte, denn Studien zeigen: Die PrEP schützt ebenso gut vor HIV wie Kondome – wenn sie richtig angewendet wird. Doch wie sieht es hier mit der Kostenübernahme von Seiten der Versicherer aus?

Indien macht es vor – Deutsche Versicherungsbranche… wo steht ihr?
Reisen bildet. Ja klar. Zeigt aber auch Unterschiede auf. Indien zieht gleich und in Deutschland kriegen wir noch nicht mal die Nachversicherung in der PKV für Rainbowkids hin. An dieser Stelle muss ich mich Fragen, sind wir in Deutschland mit unserer Umsetzung der Werte einer offenen Gesellschaft wirklich noch vorne dran?
